MUSIK


TUBBE

Tubbe betreiben klassisches Songwriting…
…doch dann setzt der Bass ein, nimmt ihn auf die Schultern und es geht auf und davon… und plötzlich stimmen selbst die Prolls in den Rave-Schlachtruf mit ein:
„Aufwachen am Morgen kann eine Großtat sein
Einer schreibt Geschichte, ein Anderer Einkaufszettel
Einer steckt Ringe an Finger, ein Anderer hat sie unter den Augen
Einer kocht Suppe, der Andere vor Wut
Einer pfeift ein Lied, der Andere auf alles
Der eine hört Musik, alle Anderen auch“
– im besten Fall Tubbe.

Seit ihrem Debütalbum „Eiscafé Ravetto“, das 2013 bei Audiolith Records erschien, hat sich viel getan im Hause Tubbe. Aus den Startlöchern Berlins sausten die beiden in alle Himmelsrichtungen: Kiev, Reeperbahn Festival, Moulin Rouge, Annaberg-Buchholz.

Im Frühjahr 2015 kam dann endlich das neue Album „Keine Arbeit Lieber Tanzen“, eine Tour mit den Herzblick-2016-Headlinern Egotronic, Circus HalliGalli, Festivals und noch mehr Festivals.
Frei nach dem Motto: Konzerte sind das bessere Essengehen.

Seid bezaubernd, seid froh, und hört auf zu joggen, wenn es euch keinen Spaß macht.

Wir empfehlen: Haltet es wie Tubbe, denn die wissen, wie Glück geht.
Keine Arbeit. Lieber Tanzen.


LUK&FIL

Beginnen wir mit dem allzu Offensichtlichen: Luk&Fil sind funky. Nein, ernsthaft: Phon-key.
Luk&Fil sind Loki und Knowsum. Geboren und aufgewachsen in den mean streets von Mainz, sind die beiden gewissermaßen Seelenverwandte seit der ersten Klasse. Zusammen funktionieren sie Zen-artig, telekinetisch und beinahe ohne Worte.

Loki rappt und pflegt die hohe Kunst der tiefen Schläge. Es ist Battle-Rap-not-Battle-Rap – seine Lyrics sind klar formuliert und auf den Punkt geschrieben. Gleichzeitig hat Loki zu viel Respekt vor seiner Hörerschaft, als dass er auf Pseudo-politische Punches und Silben-Erbsenzählereien zurückgreifen würde. Die Poetik der steifen Mittelfinger eben, kein gottverdammtes Proseminar.

Knowsum rappt und macht Beats. Dass diese weder dem Throw-back Fetisch deiner JUZ-Clique, noch den Innovations-Aposteln der Blogosphäre Rechnung tragen, könnte damit zu tun haben, dass Luk&Fil funky sind und bleiben.

Bei aller Freshness: Im Grunde geht es darum, abzubilden, was es heißt sich zurechtfinden zu müssen, inmitten dieses Post-Nietzscheanischen Alptraums, der nichts bereithält als tiefe, existentielle Furcht – es sei denn, du weißt etwas mit dieser Überforderung anzufangen und sie in die richtigen Bahnen zu lenken. Das Bild das entsteht muss so groß, plakativ und direkt sein, dass es unmerklich die ganze Menge Pathos mitträgt, mit der man sich sonst so ungern beschäftigen will. Dass das Ganze überdope und funky klingt, hatten wir erwähnt?


ACHT zu EINS

„Jeder von uns fünf gehört, wie viele andere auch, zu den Geborenen. Und wie viele andere auch, leben wir das jeden Tag. Wie wir das leben, hört man in unserer Musik.“, schreiben ACHT zu EINS, und wir anderen Geborenen finden, dass sie ganz schön schön leben!

ACHT zu EINS, das sind:
Dr. Synzz – mit unter und über die Haut gehenden Synthies.
Jean-Claude van Drum – mit Rhythmen, die selbst Angela Merkels Hintern bewegen würden.
Latorious – mit Bassmelodien, die den Wellengang unserer Ozeane stimulieren.
Fab Daniels – mit einer Sologitarre, die jedes noch so schwere Gemüt abheben lässt.
Jonni Kess – mit Texten und Liedern, zu denen er gerade selbst nichts zu sagen weiß…

…die aber für sich selbst sprechen und auf die wir uns richtig freuen!


K’DAANSO & THE RAGGLYF FAMILY

Seit über zehn Jahren ist Reggae-, Dancehall- und Afrobeat-Künstler K_daanso in Ghana auf großen Bühnen unterwegs und seit einiger Zeit verwöhnt er auch uns in Mainz mit seinem energiegeladenen Repertoire.

Zum Herzblick bringt er seine Band, die RaggLyf Family, mit – und mit ihrem Mix aus Afro-Carribean-Songs werden sie uns Sonne, Strand und Sommerlaune direkt an die Planke zaubern. One people, one blood, one love!


ADAFINA

Als nächstes Appetithäppchen tischen wir euch einen wahren Geheimtipp auf, nämlich Adafina – ein Trio, das sich nach dem traditionellen Shabbateintopf der spanischsprechenden Juden benannt hat.

Akkordeon, Cello, Hackbrett, Marimba, Flöten und Percussion sind die Zutaten; gewürzt wird mit fröhlichem Klezmer, leichtfüßigem Tango, beschwingten Melodien und afroamerikanischen Rhythmen.

Und so erhält man Adafina, einen musikalischen Eintopf mit Geschmacksexplosionsgarantie!

Wie schön, dass wir davon am Abend des 26.08. mal kosten dürfen!


LA ROUTE DU BONHEUR

La Route du Bonheur wird uns in ferne Welten entführen:
Die Brüder David und Phillip Studtrucker (Gitarre und Kontrabass) treffen auf den Rhythmus aus Kapstadt (Clinton Heneke, Percussions) und Klänge aus Chile (Victor Bustamante, Violine).

Zusammen wandern sie auf rastloser Strömung – die Melodie ist der Wind, der Rhythmus ihr festes Boot.

Wir freuen uns, mit ihnen für von der Planke aus auf die Reise zu gehen!


CLUB CONTAINER

EDDY HERNÁNDEZ

Seit über einem Jahr lässt das „Mach Mal Langsam“-Kollektiv das Rhein-Main-Gebiet zu entspannten Grooves und bunten Melodien das Tanzbein schwingen. Lange mussten wir dabei auf eines ihrer wichtigsten Mitglieder, das auf Heimatbesuch in Kolumbien war, verzichten. Desto mehr freuen wir uns, dass Eddy Hernández nun wieder zurück ist und die Crew auf dem Herzblick Festival repräsentieren wird!

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Seine musikalischen Wurzeln liegen an der kolumbianischen Atlantikküste und prägen seinen innovativen Sound. Mit seinen deepen Folklorebeats sorgt er erneut für grenzenlose Vibes und bringt das karibische Flair und die tropische Sonne in der DJ-Tasche direkt mit in den Club Container!

 

JONAS HÜHNE

Mit Jonas Hühne ist unser LineUp nun komplett!

Schon beim Herzblick 2016 kam er spontan zu einem Gig und begleitete die noch verbliebenen Festivalbesucher mit seiner melodischen und groovigen Musik bis tief in die Nacht. Erst kürzlich machte er sich bei der Fuchsbau-Party in Nackenheim einen Namen. Beim diesjährigen Herzblick Festival kommt Jonas nun zu seinem nächsten Auftritt.
Mit Downbeats und orientalischen Klängen vervollständigt er unser LineUp für den Club-Container.

Wir freuen uns sehr!


 

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